Vom Bildschirm zur Produktionsbedingung

Rasterdruck: Punkte, Rasterweite und praktische Grenzen

Ein Browser kann den Charakter eines Rasters zeigen, kennt aber weder Maschine, Papier noch Farbe. Lege die gestalterische Absicht fest und stimme physische Parameter anschließend mit der Druckerei ab.

Für die Praxis

Tonwerte entstehen aus bedruckter Fläche

Punktfläche und Anordnung bestimmen die optische Dichte, doch Saugfähigkeit und Farbauftrag verändern die Kanten. Dieselbe Datei kann auf gestrichenem und ungestrichenem Papier unterschiedlich wirken.

Für die Praxis

LPI ist keine universelle Qualitätszahl

Rasterweite wird zusammen mit Verfahren, Material, Auflösung und Betrachtungsabstand gewählt. Pixelabstand und geometrische Deckung dieses Werkzeugs sind keine physische LPI-Angabe und keine Druckgarantie.

Für die Praxis

Vor der Übergabe verbindlich klären

Frage nach Farbraum, Endformat, Beschnitt, Auflösung, Mindestpunkt, Rasterwinkel und Proof. Ein kleiner Test mit sehr hellen und dunklen Bereichen liefert mehr Sicherheit als die Bildschirmansicht allein.

Unterschiede sichtbar machen

Punkte ansehen, dann entscheiden.

Jede Seite verbindet die Erklärung mit etwas, das du prüfen, herunterladen oder selbst erzeugen kannst.

Rasterdruck: Punkte, LPI und Druckdaten | HalftoneDots